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Ich liebe Städtereisen. Egal ob ich das erste mal oder schon öfter in einer Stadt war, Reisen inspiriert immer wieder – Klassiker, Neuentdeckungen, Eindrücke. Erlebtes brennt sich ein und bleibt Erinnerung.

Und so habe ich mein vergangenes Osterwochende mal wieder in Berlin verbracht und war endlich mal im Ladengeschäft von Chocolatier Erich Hamann in der Brandenburgischen Straße. Johannes Itten, eine Bauhaus Ikone hat die Hamann Werke und das Ladengeschäft -das vom Interieur her im ersten Augenblick an ein Juweliergeschäft erinnert- entworfen und seit 1928 ist es unverändert.  Das Verpackungsdesign der Schokoladenköstlichkeiten ist Markenzeichen. In konsequent streng geometrischen Formen gehalten und als Mitbringsel bestens geeignet. Dachte ich mir und da ich Schokolade vor allem in dunklen Variationen liebe, habe ich das nicht nur gleich in die Tat umgesetzt, sondern mich auch gleich eingedeckt:)

Außerdem gab es köstlichen New York Cheesecake im Barcomi’s Deli in den Sophie-Gips-Höfen, die haben eine eigene Kaffeekösterei und entsprechend fabelhaften Kaffee. Und auch hier: begleiteten streng geometrische Rautenformen – diesmal auf den Tischen.

Und da das Wetter an den ersten beiden Tagen trüb, kalt, windig und regnerisch war, gabs gleich einen zweiten Café Besuch zum aufwärmen im me collectors room in Mitte. Dort sind derzeit einige Editionen von Gerhard Richter ausgestellt, im Museumsshop gabs passend zu Richters zufälligen Farbquadraten; bunte Zuckerwürfel – eine schöne Idee. Gleich ein paar Meter weiter, erhellten dann drei Farbfenster eine graue Hausfassade. Ein wunderbar farbiger Kontrast zum tristen Stadthimmel.

Und Ihr? Wie habt Ihr die Osterfeiertage verbracht? Erzählt mal.

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