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Osterei_zuhauseundunterwegs

Zur Osterzeit kommt man schwer an ihnen vorbei – den OsterEIERN. Heute morgen wurden die Farbtöpfchen gerührt. Anfangs sahen mir die Eier zu langweilig aus – rot, grün, gelb, und blau, sodass die Eier in andere Töpfchen weiterwanderten und ich am Ende ein ganz interessantes Ergebnis in den Händen hielt. Der Mamoreffekt kam ungeplant nach dem trocknen dazu, nunja am schönsten sind immer noch die spontan selbstbemalten, das <Modell> dazu sitzt unwissend mit ihrem Katzenhintern im Hintergrund. Doch woher kommt der Brauch der bunt bemalten Eier zum Osterfest? Es gibt ja diverse Theorien, bereits die Perser schenkten sich bemalte Eier, wahrscheinlich sollte die Farben die endlich wieder bunt erwachende Natur nach dem Winter verherrlichen. Christen bemalten die Eier anfangs meist rot, der Farbe des Blutes Christi, seines Leidens aber auch des Lebens. Denn das Ei verehrten bereits die Ägypter als Keimzelle des Lebens und Sinnbild der Fruchtbarkeit, <Omne vivum ex ovo>, alles Leben kommt aus dem Ei, sagten die Römer und die Kirche akzeptierte im fünften Jahrhundert n.Ch. das Ei als Symbol der Auferstehung. Bei den Juden gehört das Ei zu den traditionellen Pessachspeisen und vielleicht erließ die Kirche im 12. Jahrhundert n.Ch. nach diesem Vorbild, die <benedictio ovorum> eine Eierverordnung, die alle Gläubigen anhielt, zu Ostern ein Ei zu verzehren. In diesem Sinne: habt eine frohe Osterzeit!