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hdk_zuhauseundunterwegs

Der Föhn sorgt in München für feines Wetter und zaubert Schleierwölkchen an den blauen Himmel; ganz zart. Nach einem langen Spaziergang am Vormittag durch den Englischen Garten führt mich mein Weg über die menschenleere Terrasse des Haus der Kunst in die goldene Bar zu Kaffee und Kuchen und urbaner Kunst. Ein ganz und gar ungewöhnlicher Anblick für mich, so mittem am Tag, unter der Woche. Immer noch stecke ich mental in meinem Arbeitsalltag mit Terminen, straffen Fristen und reichlich Steuerung. Dabei ist mein Sonntagsmädchen doch nun schon drei Monate alt. Ich ertappe mich, wie krampfhaft ich in alten Strukturen lebe, sie festhalte und vergleiche. Dabei ist der Moment -und es gibt nur den einen- so bereichernd, einmalig und weit. Ach, es mag paradox klingen, aber mein neuer Tagesablauf ist mir derzeit noch eine Nummer zu groß – es gilt wohl wie bei so vielen Änderungen im Leben: mitwachsen.

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