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fassade_zuhauseundunterwegs

März, der Dritte. Der Frühlingsmonat. Skurril, dachte ich mir heute morgen, wenn man sich mal vor Augen hält, dass es immer noch keinen Schnee in der Stadt gab. Ob er noch kommt? Ich vermisse ihn heuer nicht, im Gegenteil, bin dankbar meine kilometerlangen Kinderwagenspaziergänge, ohne ihn zu ziehen. Täglich denke ich; einfach nochmal ausgiebig das milde Wetter auskosten oder nur nochmal kurz die Sonnenstrahlen genießen und erweitere meine Runden. Denn es ist die einzige Zeit des Tages in der ein wenig Ruhe einkehrt, da mein Sonntagsmädchen durch das monotore Rattern des Wages irgendwann einschlummert. Es ist die Zeit, in der meine Gedanken losgelöst sein können. Zeit um Häuserfassaden zu bestaunen, denn hiervon gibt es jede Menge, die viel zu wenig Beachtung finden. Zeit, den Kopf frei zu bekommen, von der immer noch währenden „ich-muss-doch-was-Leisten-und-habs-immer-noch-nicht-geschafft-Last“. Ideen zu ordnen und Vorhaben planen. Anders, langsam und leise. Um vielleicht noch auf dem Nachhauseweg einen kurzen Abstecher in mein neues Lieblingscafé zu machen, um dort wieder sachte zurückzukehren, in Unterhaltungen, Babybespaßung und eine neue Woche.

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