Braun ist das neue Schwarz

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schokotrüffel_zuhauseundunterwegsDas SZ Magazin sammelte es vor ein paar Wochen zusammen, was das Schwarz so alles ist – ich sage <Braun ist das neue Schwarz>.  Die Tage werden kürzer – draußen wird es früher dunkel. Zeit um sich auf’s Sofa zurückzuziehen, die Beine hochzulegen und ein paar Schokoladentrüffel im Mund zerschmelzen lassen. Um außerdem nichts zu tun. Ist schwer, verdammt schwer. Warum eigentlich?

Rezept: 200g dunkle Schokolade (70% Kakaoanteil) mit 50g Butter im Wasserbad langsam schmelzen | 150g Schmand oder Crème fraiche dazu | umrühren bis eine zähe Masse entsteht | in eine Form geben | abkühlen lassen | wenn die Trüffelmasse hart ist, in Vierecke schneiden | und diese in Kakaopulver wälzen |

Flowers for Inga

FlowersforINGA_zuhauseundunterwegsFlowersforINGA__zuhauseundunterwegsDie Nachricht ihres Todes hat mich berührt – ich kannte Inga durch ihren Blog und die #2flowergirls. Ihre Bilder und Texte schienen immer so herrlich unprätentiös, fragil und sinnlich.

Ich nehme Abschied. Halte kurz inne und sende ihr ein Löwenmäulchen, dass ich heute Mittag beim Spaziergang durch die Maxvorstadt entdeckt habe. Ein Pflänzchen, dass sich so wunderbar durch den Asphalt gekämft hat und ganz Erhaben an der Häuserwand blüht – Mitten im Oktober.

samstagskaffee & kuchen

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cafe_wohlleben_zuhauseundunterwegsEs gibt so vieles, was ich festhalten möchte, wenn auch nur für einen kurzen Moment. So wie die Zeit in diesem Café. Die Kuchenauswahl, immer wieder beeindruckend, mir soviel Liebe zum Detail – seit über einem Jahr fest in meinem Repertoire, wenn es gen Norden geht oder auch zurück. Die Adresse einprogrammiert ins Navigationssystem, damit mich der Weg auch genau hierher leitet – ein wohlverdienter Zwischenstopp; bevor es gestärkt weitergeht. So auch heute wieder bei Samstagskaffees und Kuchen.

Einfach so

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erdbeer_sauerkirsch_zuhauseundunterwegsWenn mich etwas so richtig überrascht, macht es mich oft sprachlos. Einfach weil ich nicht im Geringsten damit gerechnet habe.  Auf eine wunderbare Weise ummantelt mich ein schweigsamer Zauber. Ein Moment der kurz stehenbleibt und den Rest ausblendet. Einfach schön. Nicht mehr und nicht weniger. Heute morgen war so einer. Da überraschte mich ein kleiner Blumenstrauß mitten auf dem Tisch. Ein paar Bartnelken ohne schnick-schnack, einfach so. Ohne Anlass. Und da ein “einfach so” mir in letzter Zeit abhanden gekommen ist, gibt es heute mal wieder – auch einfach so- ein Marmeladen-Rezept: Erdbeer-Sauerkirsch-Marmelade mit Tonkabohne

Rezept: 500g frische Erdbeeren und 500g Sauerkirschen| Saft einer Zitrone | 1 Tonkabohne klein gerieben | langsam auf niedriger Stufe unter ständigem Rühren einköcheln | unterheben | 500 g Gelierzucker 2:1 | dazu | 4 Min aufkochen und immer wieder rühren | abschäumen | zügig in Gläser abfüllen

 

Kuchen zum Frühstück

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pfirsich_tarte_zuhauseundunterwegs

Es ist schon drei oder vier Jahre her, dass ich diesen Kuchen in einem Museumscafé in Frankfurt gegessen habe. Damals fand ich ihn großartig, ein Rezept dazu konnte ich leider nicht entlocken. Sei`s drum, dachte ich mir; dann experimentiere ich. Sind ohnehin die besten Kuchen, an die man sich langsam, Nuance für Nuance herantastet. Danach geriet er in Vergessenheit, tauchte hinab, um nun, einfach so wieder aufzutauchen. Ein bewährtes Rezept war die Grundlage. Zugegeben zeitaufwändig ist er, dafür zauberte mir das erste Ergebnis der Pfirsichtarte mit Rosmarin ein morgendliches Lächeln ins Gesicht. Und was bringt Euch so zum lächeln?

Mürbteig: 100g kalte Butter | 70g Puderzucker | 1 Ei | 200g Dinkelmehl | 2 EL gemahlene Mandeln | 1 Prise Salz | zusammen kneten | min. 1 Stunde in den Kühlschrank | im Ofen bei ca. 160 Grad Blindbacken | und abkühlen lassen.

weiße Schokoladencreme: 250 g Frischkäse | 70 g Butter | 2 Zweige Rosmarin | langsam in einem Topf erwärmen | 200 g weiße Schokolade fein hacken | peux-a-peux dazu | rühren bis alles schön cremig ist | Rosmarinzweige herausnehmen | auf den abgekühlten Mürbteigboden und nochmals min. 2 Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank |

300g Pfirsiche in Scheiben schneiden und auf die weiße Schokoladencreme schichten | 100g Zucker | 1 TL Zitronensaft | mit 1 Prise Salz | 2 EL Speisestärke und zwei Rosmarinzweigen bei mittlerer Hitze aufkochen bis alles eindickt | gleichmäßig auf das Obst verteilen | wieder in den Kühlschrank für ca. 30 min. |

genau richtig

regen_zuhauseundunterwegs

An einem Tag wie heute genau richtig –  die Mürbeteigplätzchen, die so herrlich nach Marzipan schmecken und einem Weihnachtsrezept entsprungen sind und dieser Regenschirm, der sich heute wohl ganztägig entfaltet.

Rezept: 170g kalte Butter | 150g Puderzucker | 2 Eigelb | 275g Dinkelmehl | 2 EL gemahlene Mandeln | 1 Prise Salz | 2 Tropfen Bittermandelaroma | zusammen kneten | min. 1 Stunde in den
Kühlschrank | ausstechen und im Ofen bei ca. 160 Grad backen. 

Alles Gute

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Liebe Mama – diese Zeilen sind für Dich. Heute ist Dein Geburtstag und ich bin immer noch sehr dankbar, dass wir diesen Tag nach langer Zeit mal wieder zusammen verbringen konnten. Das ist nicht selbstverständlich. Gerade jetzt wo ich selbst Mama bin, muss ich oft daran denken, was Du alles mit mir durchgemacht hast – Papa natürlich auch. Hut ab! Als Kind, ist das ja alles selbstverständlich und eine ganze Welt; Gott-sei-dank, wie ich hinzufügen möchte. Nun, nachdem ich mich in einer ähnlichen Lebensphase befinde, wie Du Dich in den 70ern, muss ich sagen: ja es stimmt, das “warte ab bis….dann weißt Du wie das ist…” Ja, es stimmt und wenn ich selbst mal Großmutter werden sollte, dann werden mir sicher wieder die Ohren klingeln und hoffenlich bist Du dann auch noch an meiner Seite. Also bitte bleibe schön gesund Mama, gebe acht auf Dich. Immer wieder. Immer weiter. Oma und Opa sind doch ein fabelhaftes Beispiel mit ihren bald 65 Jahren Ehe. Ich mag mir mein Leben ohne Dich nicht vorstellen, es gibt noch soviel was ich mit dir erleben und teilen möchte – auch wenn ich es Dir so selten sage, habe Nachsicht – ich bin ja auch nur die Tochter meiner Mutter. Ich hab Dich lieb. Deine Tochter Daniela.

Begleiter

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Sie sind der ideale Begleiter für meine ausgedehnten Streifzüge duch die Stadt – die Madeleines. Die liegen derzeit in meiner Handtasche fein durcheinandergewürfelt zwischen den Dinkelstangen meines Sonntagsmädchens. So schön herausgeputzt standen sie vor langer Zeit auf meinem Tisch. Das Rezept, ein Altbewährtes, allerdings variiert, eine sommerliche, säuerliche Note habe ich hinzugefügt. Ganz einfach mit einer abgeriebenen Limettenschale und bin begeistert von der Frische auf der Zunge. Das nächste mal probiere ich mal ein Minze.

Rezept für ca. 48 Madeleines: 150 g Butter schmelzen | Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen | 3 Eier nach und nach | mit 175 g Zucker verquirlen | 1 EL Schmand | 100g Mehl vorsichtig unterheben | Butter unterrühren | am Schluss noch die abgeriebene Limettenschale unterheben | ganz wichtig: Teig 30 Minuten kalt stellen | Ofen auf 200 Grad | Madeleines in Form füllen | 15 Minuten hellbraun backen |

 

 

 

was vom Tage übrigbleibt

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Es liegt nicht an der allgemeinen Schreib-Ermüdung, die es auf etlichen Blogs zu geben scheint, (MiMA hat hierzu eine spannende Diskussion angestoßen) dass schon wieder einige Zeit seit meinem letzten Post ins Land gestrichen ist. Es ist auch nicht der Mangel an Ereignissen. Nein, eher das Gegenteil trifft. So habe ich, kurz nach den Osterfeiertagen -wie viele Eltern, die ich kenne auch- Absageschreiben für alle Krippenplätzen erhalten. Oh ja; München ist hier gnadenlos und die Tatsache lässt einen erst einmal ratlos zurück. Nach einer kurzen Schockstarre – klar, hatte ich damit gerechnet, nur so definitiv, Schwarz auf Weiß, fühlte es sich doch nochmal ganz anders an- schlitterte ich in eine emsige Aktionsphase. Stiefelte taggleich zum Referat für Bildung und Sport, um mich beraten zu lassen. Und erfuhr dann wiederum direkt vor Ort, dass Beratungstermine nur telefonisch vereinbart werden können. Nach einigen Runden in der Warteschleife, habe ich auch sofort einen Termin erhalten, den ich auch in einer guten Wochen (!) wahrnehmen werde. Die Nachfrage ist sehr, sehr groß. Das beratende Personal begrenzt. Soviel zur städtischen Unterstützung. Darüber hinaus habe ich mich mit Freunden und Bekannten über Alternativen ausgetauscht, diskutiert und überlegt. Doch die bohrenden Fragen: Wie geht es weiter?  Kann ich, wie gedacht, meinen Job nach einem Jahr Elternzeit wieder aufnehmen? Wie wird mein Arbeitgeber auf die Tatsache reagieren, dass ich nicht sagen kann, wann ich wieder einsteigen werde? Welche Optionen gibt es? Vielleicht finde ich eine Tagesmutter? Oder doch einen privaten Krippenplatz? All diese Fragen darf man ganz alleine bestreiten. Die Planungssicherheit, die ich doch so gerne hätte, die gibt es nicht. Nach der Aktionsphase kam ich rasch in eine Ernüchterungsphase und besann mich auf einen Ratschlag aus meinen alten Führungskräftezeiten: erst einmal auf den Baum klettern und die Dinge von oben betrachten, ehe operativ irgendwo sofort zuzupacken. Entwicklungen und Veränderungen brauchen Zeit. Und so laufe ich weiter – Tag für Tag. Entdecke die Welt mit meinem kleinen Sonntagsmädchen, backe mit ihr den ersten Sandkuchen, genieße die Hofflomärkte hier in München, treffe Gleichgesinnte. Und so werden weiter Ideen geschmiedet, verworfen und dann doch wieder abgewandelt. Alternativen entwickelt. Schritt für Schritt. Welche Erfahrungen habt Ihr bei Euch zu hause mit dem Thema Kinderbetreuung gemacht? Freu mich auf Inspirationen.

 

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