genau richtig

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An einem Tag wie heute genau richtig –  die Mürbeteigplätzchen, die so herrlich nach Marzipan schmecken und einem Weihnachtsrezept entsprungen sind und dieser Regenschirm, der sich heute wohl ganztägig entfaltet.

Rezept: 170g kalte Butter | 150g Puderzucker | 2 Eigelb | 275g Dinkelmehl | 2 EL gemahlene Mandeln | 1 Prise Salz | 2 Tropfen Bittermandelaroma | zusammen kneten | min. 1 Stunde in den
Kühlschrank | ausstechen und im Ofen bei ca. 160 Grad backen. 

Alles Gute

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Liebe Mama – diese Zeilen sind für Dich. Heute ist Dein Geburtstag und ich bin immer noch sehr dankbar, dass wir diesen Tag nach langer Zeit mal wieder zusammen verbringen konnten. Das ist nicht selbstverständlich. Gerade jetzt wo ich selbst Mama bin, muss ich oft daran denken, was Du alles mit mir durchgemacht hast – Papa natürlich auch. Hut ab! Als Kind, ist das ja alles selbstverständlich und eine ganze Welt; Gott-sei-dank, wie ich hinzufügen möchte. Nun, nachdem ich mich in einer ähnlichen Lebensphase befinde, wie Du Dich in den 70ern, muss ich sagen: ja es stimmt, das “warte ab bis….dann weißt Du wie das ist…” Ja, es stimmt und wenn ich selbst mal Großmutter werden sollte, dann werden mir sicher wieder die Ohren klingeln und hoffenlich bist Du dann auch noch an meiner Seite. Also bitte bleibe schön gesund Mama, gebe acht auf Dich. Immer wieder. Immer weiter. Oma und Opa sind doch ein fabelhaftes Beispiel mit ihren bald 65 Jahren Ehe. Ich mag mir mein Leben ohne Dich nicht vorstellen, es gibt noch soviel was ich mit dir erleben und teilen möchte – auch wenn ich es Dir so selten sage, habe Nachsicht – ich bin ja auch nur die Tochter meiner Mutter. Ich hab Dich lieb. Deine Tochter Daniela.

Begleiter

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Sie sind der ideale Begleiter für meine ausgedehnten Streifzüge duch die Stadt – die Madeleines. Die liegen derzeit in meiner Handtasche fein durcheinandergewürfelt zwischen den Dinkelstangen meines Sonntagsmädchens. So schön herausgeputzt standen sie vor langer Zeit auf meinem Tisch. Das Rezept, ein Altbewährtes, allerdings variiert, eine sommerliche, säuerliche Note habe ich hinzugefügt. Ganz einfach mit einer abgeriebenen Limettenschale und bin begeistert von der Frische auf der Zunge. Das nächste mal probiere ich mal ein Minze.

Rezept für ca. 48 Madeleines: 150 g Butter schmelzen | Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen | 3 Eier nach und nach | mit 175 g Zucker verquirlen | 1 EL Schmand | 100g Mehl vorsichtig unterheben | Butter unterrühren | am Schluss noch die abgeriebene Limettenschale unterheben | ganz wichtig: Teig 30 Minuten kalt stellen | Ofen auf 200 Grad | Madeleines in Form füllen | 15 Minuten hellbraun backen |

 

 

 

was vom Tage übrigbleibt

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Es liegt nicht an der allgemeinen Schreib-Ermüdung, die es auf etlichen Blogs zu geben scheint, (MiMA hat hierzu eine spannende Diskussion angestoßen) dass schon wieder einige Zeit seit meinem letzten Post ins Land gestrichen ist. Es ist auch nicht der Mangel an Ereignissen. Nein, eher das Gegenteil trifft. So habe ich, kurz nach den Osterfeiertagen -wie viele Eltern, die ich kenne auch- Absageschreiben für alle Krippenplätzen erhalten. Oh ja; München ist hier gnadenlos und die Tatsache lässt einen erst einmal ratlos zurück. Nach einer kurzen Schockstarre – klar, hatte ich damit gerechnet, nur so definitiv, Schwarz auf Weiß, fühlte es sich doch nochmal ganz anders an- schlitterte ich in eine emsige Aktionsphase. Stiefelte taggleich zum Referat für Bildung und Sport, um mich beraten zu lassen. Und erfuhr dann wiederum direkt vor Ort, dass Beratungstermine nur telefonisch vereinbart werden können. Nach einigen Runden in der Warteschleife, habe ich auch sofort einen Termin erhalten, den ich auch in einer guten Wochen (!) wahrnehmen werde. Die Nachfrage ist sehr, sehr groß. Das beratende Personal begrenzt. Soviel zur städtischen Unterstützung. Darüber hinaus habe ich mich mit Freunden und Bekannten über Alternativen ausgetauscht, diskutiert und überlegt. Doch die bohrenden Fragen: Wie geht es weiter?  Kann ich, wie gedacht, meinen Job nach einem Jahr Elternzeit wieder aufnehmen? Wie wird mein Arbeitgeber auf die Tatsache reagieren, dass ich nicht sagen kann, wann ich wieder einsteigen werde? Welche Optionen gibt es? Vielleicht finde ich eine Tagesmutter? Oder doch einen privaten Krippenplatz? All diese Fragen darf man ganz alleine bestreiten. Die Planungssicherheit, die ich doch so gerne hätte, die gibt es nicht. Nach der Aktionsphase kam ich rasch in eine Ernüchterungsphase und besann mich auf einen Ratschlag aus meinen alten Führungskräftezeiten: erst einmal auf den Baum klettern und die Dinge von oben betrachten, ehe operativ irgendwo sofort zuzupacken. Entwicklungen und Veränderungen brauchen Zeit. Und so laufe ich weiter – Tag für Tag. Entdecke die Welt mit meinem kleinen Sonntagsmädchen, backe mit ihr den ersten Sandkuchen, genieße die Hofflomärkte hier in München, treffe Gleichgesinnte. Und so werden weiter Ideen geschmiedet, verworfen und dann doch wieder abgewandelt. Alternativen entwickelt. Schritt für Schritt. Welche Erfahrungen habt Ihr bei Euch zu hause mit dem Thema Kinderbetreuung gemacht? Freu mich auf Inspirationen.

 

Osterliebe

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Verliebt bin ich – schon die ganze Osterzeit; in diese Marmelade. Ein Geschenk, fein verpackt und viel zu schnell verputzt. Seit gestern tüftel ich an einer Version 2.0, nicht ganz so gut, aber sehr nahe dran. In Kombination auf diesem feinen Scone, nur ohne Beere, ganz pur.

Osterliebe – Erdbeermarmelade mit Eierlikör.

Rezept: 1000g frische Erdbeeren | Saft einer Zitrone | 1 Vanilleschote | langsam auf niedriger Stufe unter ständigem Rühren einköcheln | die Vanilleschote herausnehmen, das Mark herauskraten | unterheben | 500 g Gelierzucker 2:1 | dazu | 4 Min aufkochen und immer wieder rühren | abschäumen | am Ende 5 EL Eierlikör unterrühren | zügig in Gläser abfüllen

Habt eine feine restliche Osterzeit.

Frühlingszart

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Sonne satt, fast die ganze Woche. Das hebt die Laune, ungemein. Die Zeit galoppiert – es scheint, als würde ich teilen, das tut gut. Das erste Zähnchen heute, welch’ Revolution und weitaus mehr. Alles Rosa. Die Blumen vom Markt, so zart, Frühlingszart. Die Außenfassade. Dabei ist es eigentlich gar nicht so meine Farbe. Doch in dieser Woche und vielleicht nur in dieser, vielleicht doch? Danke. Habt ein feines Wochenende.

 

 

 

goldgelb

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goldgelb_zuhauseundunterwegsEs ist wieder da! Lange Zeit hat es sich versteckt, sich herausgeschlichen aus meinem Bewusstsein, ganz langsam, dabei war es doch hier oder hier so nah. Das Gold. Und plötzlich taucht es wieder auf, ist ganz präsent. O, ja. Gerne teile ich. Stück für Stück wie diesen Kuchen hier. Ein Schmandkuchen – ohne Geschmacksexplosion, ganz einfach. Ursprünglich.

Rezept: Mürbteig: 100g kalte Butter | 70g Puderzucker | eine Prise Salz | 1 Ei | 200g Mehl | 2 EL Mandeln | zusammen kneten | in den Kühlschrank für Minimum eine Stunde | Schmandmasse: 2 Eier | 30g Vanillepuddingpulver | 100g Zucker | 1000g Schmand | bei 130 Grad in den Ofen für ca. 45 Minuten goldgelb backen |

Fassaden

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fassade_zuhauseundunterwegs

März, der Dritte. Der Frühlingsmonat. Skurril, dachte ich mir heute morgen, wenn man sich mal vor Augen hält, dass es immer noch keinen Schnee in der Stadt gab. Ob er noch kommt? Ich vermisse ihn heuer nicht, im Gegenteil, bin dankbar meine kilometerlangen Kinderwagenspaziergänge, ohne ihn zu ziehen. Täglich denke ich; einfach nochmal ausgiebig das milde Wetter auskosten oder nur nochmal kurz die Sonnenstrahlen genießen und erweitere meine Runden. Denn es ist die einzige Zeit des Tages in der ein wenig Ruhe einkehrt, da mein Sonntagsmädchen durch das monotore Rattern des Wages irgendwann einschlummert. Es ist die Zeit, in der meine Gedanken losgelöst sein können. Zeit um Häuserfassaden zu bestaunen, denn hiervon gibt es jede Menge, die viel zu wenig Beachtung finden. Zeit, den Kopf frei zu bekommen, von der immer noch währenden “ich-muss-doch-was-Leisten-und-habs-immer-noch-nicht-geschafft-Last”. Ideen zu ordnen und Vorhaben planen. Anders, langsam und leise. Um vielleicht noch auf dem Nachhauseweg einen kurzen Abstecher in mein neues Lieblingscafé zu machen, um dort wieder sachte zurückzukehren, in Unterhaltungen, Babybespaßung und eine neue Woche.

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