Frühlingszart

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Sonne satt, fast die ganze Woche. Das hebt die Laune, ungemein. Die Zeit galoppiert – es scheint, als würde ich teilen, das tut gut. Das erste Zähnchen heute, welch’ Revolution und weitaus mehr. Alles Rosa. Die Blumen vom Markt, so zart, Frühlingszart. Die Außenfassade. Dabei ist es eigentlich gar nicht so meine Farbe. Doch in dieser Woche und vielleicht nur in dieser, vielleicht doch? Danke. Habt ein feines Wochenende.

 

 

 

goldgelb

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goldgelb_zuhauseundunterwegsEs ist wieder da! Lange Zeit hat es sich versteckt, sich herausgeschlichen aus meinem Bewusstsein, ganz langsam, dabei war es doch hier oder hier so nah. Das Gold. Und plötzlich taucht es wieder auf, ist ganz präsent. O, ja. Gerne teile ich. Stück für Stück wie diesen Kuchen hier. Ein Schmandkuchen – ohne Geschmacksexplosion, ganz einfach. Ursprünglich.

Rezept: Mürbteig: 100g kalte Butter | 70g Puderzucker | eine Prise Salz | 1 Ei | 200g Mehl | 2 EL Mandeln | zusammen kneten | in den Kühlschrank für Minimum eine Stunde | Schmandmasse: 2 Eier | 30g Vanillepuddingpulver | 100g Zucker | 1000g Schmand | bei 130 Grad in den Ofen für ca. 45 Minuten goldgelb backen |

Fassaden

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März, der Dritte. Der Frühlingsmonat. Skurril, dachte ich mir heute morgen, wenn man sich mal vor Augen hält, dass es immer noch keinen Schnee in der Stadt gab. Ob er noch kommt? Ich vermisse ihn heuer nicht, im Gegenteil, bin dankbar meine kilometerlangen Kinderwagenspaziergänge, ohne ihn zu ziehen. Täglich denke ich; einfach nochmal ausgiebig das milde Wetter auskosten oder nur nochmal kurz die Sonnenstrahlen genießen und erweitere meine Runden. Denn es ist die einzige Zeit des Tages in der ein wenig Ruhe einkehrt, da mein Sonntagsmädchen durch das monotore Rattern des Wages irgendwann einschlummert. Es ist die Zeit, in der meine Gedanken losgelöst sein können. Zeit um Häuserfassaden zu bestaunen, denn hiervon gibt es jede Menge, die viel zu wenig Beachtung finden. Zeit, den Kopf frei zu bekommen, von der immer noch währenden “ich-muss-doch-was-Leisten-und-habs-immer-noch-nicht-geschafft-Last”. Ideen zu ordnen und Vorhaben planen. Anders, langsam und leise. Um vielleicht noch auf dem Nachhauseweg einen kurzen Abstecher in mein neues Lieblingscafé zu machen, um dort wieder sachte zurückzukehren, in Unterhaltungen, Babybespaßung und eine neue Woche.

Fleischerei

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Ein wenig ungewöhnlich ist er, der Name für ein Café-Bistro-Bar: <Fleischerei> Früher wurde hier tatsächlich Wurst und Fleisch verkauft. Durch Zufall auf der Durchreise nach Berlin, hab ich dieses Kleinod in Leipzig entdeckt. Überrascht hier ein heimisches “Grüß Gott…” an der Decke zu lesen. Ohnehin finde ich es unheimlich schwer in unbekannten Städten, schöne Lokalitäten zu finden, meist sind die ja fernab der innerstädtischen Touristenpfade. In solchen Momenten wünsche ich mir eine Plattform für Insidertips. Übrigens,  demnächst plane ich einen Ausflug über Tübingen nach Baden-Baden. Habt ihr Café-Tips für mich?

Karotte

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Heute war es soweit. Die erste Karotte, fein püriert, ganz pur. Eine neue Geschmackswelt. Sieben halbe Löffel lang. Alles neu; auch für mich. So unglaublich erfüllt. Dankbar. Immer und immer wieder.

Der Rest der Karotten kam in diesen Kuchen, der saftiger kaum sein kann. Habt einen feinen Samstag.

Rezept: 3 Eier | 125g braunen Zucker | schaumig schlagen | 200 ml Distelöl | 400g Karotten, fein geraspelt | 1 abgeriebene Zitronenschale | 100g Mandeln gehakt | 100g Kokosflocken | 3 EL Milch | am Schluss 300g Dinkelmehl | 1 TL Backpulver | und eine Prise Salz unterheben | bei 180 Grad in den Ofen für ca. 45 Minuten |

Zeit

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orangenbaumkuchen_zuhauseundunterwegsZeit – ja Zeit hat dieser Kuchen gekostet. Eine Menge. Was allerdings nicht nur dem reinen Abeitsaufwand geschuldet war, sondern der Tatsache, dass das Rezept schlicht und einfach nicht stimmt… der Baumkuchenteig viel zu zäh, was ein Auftragen der Schichten unmöglich machte. Ärgerlich, denn ursprünglich sollte es ein Sonntagskuchen werden. Die Orangenmasse allerdings schon auf dem Herd, das Marzipan ausgewalzt. Unverifizierte Rezepte sind heikel und leider oft zu finden, nicht nur im Internet auch in Backbüchern. Die Zutaten passen, jedoch nicht die Einheiten. Das ist mir bewusst. Mein <Zeitfenster> begrenzt, da mein Sonntagsmädchen gerade schläft, aber ganz bestimmt nicht solange, bis ich ein anderes Rezept rausgekramt und einen neuen Teig zusammengerührt habe. Und überhaupt: habe ich noch genügend Eier? Ich ärgere mich. Ich ärgere mich über mich selbst und merke wie die Tränen hochsteigen, bin kurz davor alles durch die Küche zu feuern. Da meldet sich mein Sonntagsmädchen – lautstark. Für den Moment ist das das Wichtigste. Wieder zurück in der Küche habe ich mich wieder beruhigt, ist doch nur bei besch… Kuchen; hängt nicht mein Leben dran. Es ist wunderbar, wie die Verhältnisse sich mit Kind relativieren, die Gelassenheit dazu hätte ich mir allerdings sofort gewünscht;) Zuletzt habe ich den Teig doch noch in den Ofen geschoben und gebacken, nicht in Schichten, sondern als Ganzes. Geschmacklich recht raffiniert, optisch miserabel, sodass der Kuchen am nächsten Tag als RumOrangenlikörkugel verarbeitet wurde. Und der Orangenbaumkuchen hat gestern auch noch seine Vollendung gefunden, wie ihr seht, allerdings mit einem erprobten Baumkuchenteig:)

o, du Fröhliche..

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Für uns ist es das erste Weihnachtsfest zu dritt und alles ist so wunderbar aufregend; das Knistern des Geschenkpapiers, die vielen brennenden Kerzenlichter und die weihnachtlichen Lieder, sodass alles andere so herrlich in den Hintergrund rückt.

Ich wünsche Euch zauberhafte restliche Weihnachtsfeiertage im Kreise Eurer Lieben und besinnliche Stunden!

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